Ulm/Alb-Donau

Verbesserung der Lehrstellensituation des Handwerks in Ulm und im Alb-Donau-Kreis

Ulm (Stadt) | 02.09.2010

Handwerkskammer Ulm Handwerkskammer Ulm

Das Handwerk in Ulm und im Alb-Donau-Kreis stellt wieder mehr Lehrlinge ein: der positive Trend der Vormonate hat sich im August stabilisiert. Bis Ende des Monats registrierte die Handwerkskammer Ulm in der Stadt Ulm und im Alb-Donau-Kreis 587 neue Abschlüsse.

Damit wurde gegenüber dem Vorjahresmonat ein leichtes Plus von 3 Lehrverhältnissen bzw. 0,5 Prozent verzeichnet.


Jedem Jugendlichen wird eine Lehrstelle geboten


„Das Handwerk ist schon lange für seine hervorragende Nachwuchsarbeit bekannt. Wir bieten jedem Jugendlichen mit der erforderlichen Ausbildungsreife eine Lehrstelle. Das gilt übrigens auch noch nach Beginn des Ausbildungsjahres am 1. September“, betont Anton Gindele, Präsident der Handwerkskammer Ulm.

Handwerk wächst im gesamten Kammergebiet

Im gesamten Kammergebiet legte das Handwerk bei den Ausbildungsplätzen um 3,2 % zu. Insgesamt werden rund 2.500 Jungendliche jetzt eine Lehre im Handwerk beginnen. Für eine abschließende Bewertung des Ausbildungsjahrganges wird man den September abwarten müssen. Gindele: „Da tut sich noch einiges.“

Fachkräftemangel – eine riesige Chance für Jugendliche

Allen Jugendlichen, die noch ohne Lehrvertrag sind, empfiehlt Gindele dringend, jetzt alles der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterzuordnen: „Die Handwerkskammer, die Kreishandwerkerschaften und Innungen stehen dabei mit Rat und Tat zur Seite.“ Gleichzeitig rief Gindele die Betriebe zur verstärkten Ausbildung auf. Bei der Besetzung der Ausbildungsplätze gelte es auch, verstärkt Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine Chance zu geben. Gindele: „Bei der Suche nach den Fachkräften von morgen können wir es uns nicht leisten, auf dieses Ausbildungspotenzial zu verzichten. Der Fachkräftemangel ist für unsere Betriebe ein Problem – für die Jugendlichen aber eine riesige Chance.“

Es gibt immer noch freie Ausbildungsplätze

In Ulm und im Alb-Donau-Kreis sind derzeit immer noch 98 Ausbildungsplätze unbesetzt. Im gesamten Kammergebiet sind es 370. Insbesondere in den Berufsrichtungen Elektroniker/in, Fleischer/in, Fleischereifachverkäufer/in, Metallbauer/in, Zimmerer/in und bei den Bauberufen bestehen für Bewerber vor Ort noch gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz.