Ulm (Stadt) | 03.11.2010

Mittelstands-Frühstück Oktober 2010
Der richtige Partner ist die eine Sache, ein besonderer Mix aus Ressourcen die andere. Das Mittelstands-Frühstück in München gab mittelständischen Unternehmen Impulse für strategisches Wachstum.
Das Mittelstands-Frühstück der Beratungsgruppe RölfsPartner und der Vantargis AG fand am 14. Oktober 2010 in München statt. Das optimale Nutzen von Chancen nach Überwindung der Krise stand im Fokus der Referate beim Mittelstands-Frühstück. „Unternehmen denken nach der Phase der Konsolidierung wieder vermehrt über Wachstum durch strategische Unternehmenskäufe nach“, sagte eingangs Michael Gödecke, Partner, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater von RölfsPartner.
Unternehmen seien heute so günstig zu kaufen, wie eigentlich noch nie. Besonders wichtig sei es jedoch bei einer solchen Akquisition, den Markt und potenzielle Übernahmekandidaten genau zu analysieren, auf entstehende Synergien und eine passende Unternehmenskultur zu achten.
Hier hakte Dr. Andreas Aufschnaiter von der GCI Management ein: Sein Unternehmen habe aus der Krise gelernt und tätige „Zukäufe nur mehr im Rahmen der bestehenden Geschäftsfelder“. So passe die Kurz-Charakteristik der GCI Industrie AG heute auf eine Visitenkarte. Sie habe sich zu einer fokussierten, auf Wachstum ausgerichteten Industriegruppe entwickelt.
Der richtige Partner
Es ist wichtig den richtigen Partner bei Akquisition und Wachstumsplanung an Board zu haben. Dies unterstrichen Senior-Manager Andreas Weissinger und Partner Peter Rohrwild von RölfsPartner unterstrichen am Beispiel von Due Diligences und Bankgesprächen: „Valide Businessplanungen verbunden mit offenen Analysen, harten Zahlen, sicherer Steuerplanung sowie klaren Ansagen in der Denk- und Sprachlogik der Banken führen oft zu einem positiven Ergebnis.“
Ressourcen-Mix als das Stichwort für die Unternehmer
Im abschließenden Vortrag ging Claus Dürr, Vorstand der Vantargis AG, auf die Optimierung der Finanzierung ein und wies auf den richtigen Ressourcen-Mix hin. Dieser könne sich zusammensetzen aus Eigenkapital, Beteiligungen, Factoring, Leasing, dem Einsatz von Fördermitteln sowie Bankkrediten. Er ermutigte die rund 30 anwesenden Unternehmer zum rechtzeitigen Absichern gegen Forderungsausfälle. Zusätzlich gab er den Unternehmern mit auf den Weg, durch intelligente Maßnahmen – wie z.B. stille Beteiligung oder „Sale-and-lease-back“ - die Eigenkapitalquote zu stärken, aktives Management der für Finanzierungszwecke zur Verfügung stehenden Assets (optimiertes Sicherheiten Management – Unternehmensvermögen AV/UV liquiditätsoptimiert als Sicherheit von Finanzierungsstrukturen einzusetzen) zu betreiben. Es sei auch wichtig mit Finanzierungspartnern offen zu kommunizieren.
Final bot Herr Dürr an, Interessenten bei der Optimierung der Sicherheiten zu unterstützen und so die Liquidität für die Unternehmen zu maximieren. Die rege Diskussion nach den Vorträgen zeigte, dass in mittelständischen Unternehmen noch erhebliche Potenziale schlummern. Diese Potenziale können durch gezielte externe Beratung
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