IHK Ulm und Bodensee-Oberschwaben

IHKs sehen weiterhin gute Chancen für den Ausbau der Südbahn

Ulm (Stadt) | 25.03.2010

 Die drei Vorstände des Interessenverbands Südbahn IHK-Präsident Jürgen Winterhalter (2. v. li.), Alexander Dehio (Biberach) und
Die drei Vorstände des Interessenverbands Südbahn IHK-Präsident Jürgen Winterhalter (2. v. li.), Alexander Dehio (Biberach) und

Die beiden in der Initiative Oberschwaben zusammengeschlossenen Industrie- und Handelskammern (IHK) Bodensee-Oberschwaben und Ulm weisen vor dem Hintergrund anhaltender Diskussionen um eine angebliche Streichliste der Deutschen Bahn (DB) erneut darauf hin, dass eine solche Liste nicht existiert.

Die DB hat soeben eine Projektliste veröffentlicht, in der die Südbahn explizit unter den bundesweit sieben Projekten aufgeführt ist, für die schon die Finanzierung der Planung gesichert ist. Die Südbahn ist damit wichtige Zulaufstrecke zur schweizerischen Alpentransversale (NEAT).

Finanzierungsfragen

Für eine Reihe von Projekten, auch für die Südbahn, liegt noch keine Finanzierungsvereinbarung für den Bau vor. Ziel der Bahn ist allerdings nicht die Streichung, sondern die Realisierung dieser Projekte. Land und Bund haben sich auf eine je hälftige Finanzierung der Elektrifizierung geeinigt (Gesamtkosten ca. 140 Mio. Euro. „Auch in diesem Punkt bringt die Südbahn bessere Voraussetzungen mit als viele andere Bahnprojekte. Es bestehen somit weiterhin gute Chancen, dass die Südbahn fristgerecht bis Ende 2015 elektrifiziert ist, zumal sie in der Wirtschaftlichkeitsrechnung sogar leicht besser abgeschnitten hat als die Strecke München-Lindau, die ebenso bis Ende 2015 ausgebaut werden soll“, betont Prof. Dr. Peter Jany, Hauptgeschäftsführer der IHK Bodensee-Oberschwaben.

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