IHK-Region Ulm

DatenCheck zeigt Entwicklung der Wirtschaft

Ulm (Stadt) | 11.08.2010

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Die IHK-Region Ulm weist eine hohe Beschäftigungs-Dynamik auf. Das ist Beleg dafür, dass Unternehmen bei guten Standortbedingungen Arbeitsplätze schaffen.

Seit dem Jahr 2000 sind in der regionalen Wirtschaft knapp 8Prozent mehr Arbeitsplätze entstanden. Auf Landes- und Bundesebene fiel die Entwicklung spürbar ungünstiger aus (+1,4 bzw. -1,6Prozent).

Folglich verzeichnete die Region auch im Krisenjahr 2009 die niedrigste Arbeitslosenquote aller 80 IHK-Regionen in Deutschland. Diese und andere Ergebnisse gehen aus dem neu aufgelegten IHK-DatenCheck 2010 hervor. Er gibt einen ausführlichen Überblick über die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten der Wirtschaft in der IHK-Region Ulm.

Datensammlung bietet wichtige Erstinformationen

Die Datensammlung bietet wichtige Erstinformationen zur Bevölkerung und Beschäftigung, zum Arbeitsmarkt und zur Wirtschaftsstruktur, zu Unternehmensinsolvenzen und Gewerbeanzeigen. Aber auch zum Tourismus und zu den kommunalen Finanzen. Ebenso zu den IHK-Mitgliedsbetrieben und zur Ausbildungssituation. Aus einem Vergleich mit Baden-Württemberg und Deutschland gehen interessante Parallelen sowie Besonderheiten hervor.

Einige Details aus der 73-seitigen IHK-Publikation

Die IHK-Region Ulm gehört zu den zehn stärksten Wirtschaftsregionen in Deutschland. Bei einem Vergleich des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf landet sie mit einem Wert von 37.114 Euro auf dem 8. Rang unter allen 80IHK-Regionen. Ursache hierfür ist sicherlich die enorme Wirtschaftsdynamik der vergangenen Jahre. So war die IHK-Region Ulm zwischen 1998 und 2007 die wachstumsstärkste Region Deutschlands. Aktuellere Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsdaten zeigen, dass die Region stärker von der Krise betroffen war als der Bundesschnitt. Trotzdem fielen die Wirtschaftsdaten überdurchschnittlich aus.

Klare örtliche Wirtschaftsschwerpunkte kristallisieren heraus

So sind neben der Stadt Ulm (+ 39.605) auch die Städte Biberach (+ 11.197), Laupheim (+ 2.270), Ehingen (+ 1.540), und Ochsenhausen (+ 1.015) durch hohe Pendlerüberschüsse (Einpendler – Auspendler) gekennzeichnet. Die anderen Kommunen profitieren wiederum vielfach als Wohnstandort von diesen Wirtschaftszentren. Nicht umsonst fällt die Kaufkraft vor allem in den Kommunen entlang der Verkehrsachsen A8 und B30 überdurchschnittlich hoch aus.

Ulmer IHK-Region ist nach wie vor durch Industrie geprägt

Rund 43Prozent der Beschäftigten fallen auf das Gewerbe. Gleichwohl nimmt die Bedeutung der Industrie ab: Im Jahr 1990 gingen noch 57Prozent der Beschäftigten auf das Konto der Industrie.

Der Strukturwandel ist somit weiterhin in vollem Gang:

Der Dienstleistungssektor vereint zusammen mit der Branche Handel / Gastgewerbe / Verkehr bereits etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten auf sich. Anfang der 90er Jahre war es lediglich ein gutes Drittel.

Auch zeigen sich bei der industriellen Ausprägung deutliche Unterschiede in den drei Kreisen. Während in der Stadt Ulm nur 28 Prozent der Beschäftigten auf das verarbeitende Gewerbe entfallen, sind es im Alb-Donau-Kreis 50 Prozent und im Landkreis Biberach 56 Prozent.

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