Ulm (Stadt) | 12.05.2009

Tryptychom als fantastische Ergänzung
Kunst ist Wertschöpfung. Die Ausstellung Joan Miró, die vom 1. April bis zum 10. Mai 2009 in der Sparkasse Neue Mitte zu sehen war, lockte fast 10 000 Besucher an und trug einmal mehr dazu bei, dass sich die Neue Mitte Ulms zu einem anziehenden städtischen Kunstraum entwickelt. Am Sonntag endete die beeindruckende Präsentation des weltberühmten spanischen Malers mit einer Finissage. Adiós Joan Miró!
Tryptychom als fantastische Ergänzung
Rund 70 Grafiken aus allen Lebens- und Stilphasen Joan Mirós waren während der Präsentation in der Sparkasse Neue Mitte zu sehen. Dutzende von Führungen fanden statt, um den Besuchern die Schaffenswelt des großartigen Spaniers näher zu bringen. Der spanische Maler, Grafiker und Bildhauer Joan Miró gilt als einer der bekanntesten Vertreter des Surrealismus. Mit Miró hatte die Sparkasse Ulm nach Pablo Picasso und der World Press zum dritten Mal abseits der großen Metropolen den Zugang zu internationaler Kunst ermöglicht. Bei der gestrigen Finissage lobte der Gastredner und europäische Kulturpreisträger 2006, Prof. Dr. Roland Doschka, das „Tryptychom aus Ulmer Museum, Kunsthalle Weishaupt und Sparkasse Neue Mitte als fantastische Ergänzung und Bereicherung für die Stadt.“
Miró begeistert Kinder und Jugendliche
55 Schulklassen und Kindergartengruppen aus Ulm und dem Alb-Donau-Kreis besichtigten auf Einladung der Sparkasse Ulm die Ausstellung und ließen sich von der bunten Schaffenswelt Mirós inspirieren. Insgesamt 1100 Kinder und Jugendliche erlebten Kunst als Ausdruck für Liebe, Ästhetik und Suche nach Wahrhaftigkeit. „Hallo Miró, es war sehr sehr Toll“, bemerkten zwei junge Besucher im Gästebuch. Unter dem Motto „Malen wie Joan Miró“ rief die Sparkasse Ulm die jungen Besucher zu einem Malwettbewerb auf. Die schönsten Bilder werden im Sommer als Wanderausstellung in den Geschäftsstellen und Filialdirektionen der Sparkasse Ulm auf Reise gehen. Miró, der die Natur um sich herum genau beobachtete und sie mit nur wenigen Strichen und Symbolen kunstvoll darstellte, erinnert immer wieder an Kinderzeichnungen. Ähnlich wie Kinder intuitiv zu malen beginnen ohne das fertige Bild im Kopf zu haben, beschrieb auch Miró einmal seine Arbeit. „Während des Malens beginnt das Bild sich unter dem Pinsel zur Geltung zu bringen, es gibt sich zu erkennen“.
Kunst als sozialer Auftrag
Kunst zu vermitteln und zu fördern, gehört zu den sozialen Aufgaben der Sparkassen. Schon seit vielen Jahren können hiesige Künstler ihre Werke in den Geschäftsräumen der Sparkasse Ulm kostenlos ausstellen. Nicht selten waren diese Präsentationen für
die Aussteller der Start in eine deutschlandweite Karriere.
Im Anschluss an Joan Miró widmet sich die Sparkasse Ulm wieder einer ganz anderen Kunstrichtung, nämlich der handwerklichen. Demnächst sind in der Neuen Mitte hochinteressante Exponate regionaler und überregionaler antiker Bücher zu sehen.
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