Bilanz

Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch schafft Sicherheit für die Zukunft

Sigmaringen | 29.07.2010

Bilanz der Sparkasse: (v.l.) Hubert Rist, Thomas Kugler sowie Hermann Stengele Bilanz der Sparkasse: (v.l.) Hubert Rist, Thomas Kugler sowie Hermann Stengele

Auch im dritten Jahr der Weltfinanzkrise behauptet sich die Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch mit sehr guten Zahlen. Sie wurden nun im Rahmen der Jahresbilanz-Pressekonferenz vorgestellt.

Anwesend waren der Vorsitzende des VerwaltungsratsThomas Kugler, der Vorstandsvorsitzende Hermann Stengele sowie Vorstandsmitglied Hubert Rist. Kugler ist zuversichtlich, dass sich auch die Wirtschaft bald erholt.

Positive Bilanz

Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich die Bilanzsumme der Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch im Jahr 2009 erneut ausgeweitet. Sie kletterte um 19,0 Millionen Euro (+3,3 %) auf 587 Millionen Euro. Dabei ist das Bilanz-Wachstum vor allem vom Kundengeschäft getragen. Der Hauptgrund für die Steigerung liegt im Wachstum der bilanzwirksamen Kundeneinlagen.

Das Geschäftsvolumen stieg um18,6 Mio Euro auf 621,8 Millionen Euro (+3,1 Prozent). Die jüngste Vergangenheit habe gezeigt, dass die Kunden Sicherheit und Stabilität für ihre Geldanlagen suchen. „Uns wurde in den vergangenen Jahren in hohem Maße Vertrauen unserer Kunden entgegengebracht. Wir haben dies in vielen Gesprächen erfahren. Die hohen Mittelzuflüsse belegen dies eindrucksvoll“, so der Vorstandsvorsitzende Hermann Stengele.

Entwicklung in der Region

Die seit Herbst 2009 festzustellende wirtschaftliche Belebung hat sich in den vergangenen vier Monaten in realen Aufträgen für die Unternehmen bestätigt. Erstmals seit Beginn der Wirtschaftskrise ist die Lageeinschätzung bei der Mehrheit der Betriebe wieder positiv. Von einem selbst tragenden Aufschwung kann man aber noch nicht sprechen. Gerade die Industrie leidet noch an den Folgen der Krise und die Entwicklung des Arbeitsmarkts ist noch mit einigen Fragezeichen versehen.

„Wir verleihen die Ersparnisse unserer Kunden überwiegend an die ,privaten Häuslebauer‘ in der Region und an die mittelständischen Firmen- und Gewerbekunden für ihre Investitionen“, erklärt Vorstandsmitglied Hubert Rist dieses Geschäftsmodell vereinfacht. „Das ist ein überschaubarer regionaler Wirtschaftskreislauf, das verstehen die Menschen und dem vertrauen die Menschen. Und das unterscheidet uns auch gravierend von anonymen international tätigen Konzernbanken“, unterstreicht Thomas Kugler.

Die Region im Fokus

Neben ihrer Positionierung als klassischer Finanzdienstleister und Impulsgeber für den hiesigen Wirtschaftsraum, übernimmt die Sparkasse Verantwortung in der Region. Ob Spenden, Stiftungen oder Sponsoring: Für die Sparkasse bedeutet dies die Verbindung betriebswirtschaftlicher Leistungsfähigkeit mit wirtschafts- und gesellschaftspolitischem Einsatz.

„Engagement für die Region bedeutet Nähe zeigen, Verantwortung übernehmen – für die Entwicklung der Region, für die Menschen, die in den Städten und Gemeinden leben, für ihr alltägliches Umfeld“, sagte Stengele.