KBZO

EnBW unterstützt tiergestützte Therapie

Sigmaringen | 07.10.2011

Hans Mast überreichte die Spende an Charlotte Mühl in Form eines symbolischen Schecks, Foto: wortschatz
Hans Mast überreichte die Spende an Charlotte Mühl in Form eines symbolischen Schecks, Foto: wortschatz

Die EnBW unterstützt mit einer Spende in Höhe von 1500 Euro die tiergestützte Therapie am KBZO. Durch die Therapie mit Tieren können soziale und kognitive Kompetenzen der Kinder gefördert werden.

Ziegen, Esel und Schafe auf dem Bauernhof der Familie Göhring in Rulfingen kommen angetrabt. Als ob die Tiere die freudige Kunde gewittert hätten, nahmen sie Kinder, Lehrerinnen und Hans Mast freundlich in Empfang. Denn der Leiter Kommunen, Netzkunden und Dienstleistungen im EnBW-Regionalzentrum Oberschwaben hatte zwar kein Futter, dafür aber einen Scheck über 1500 Euro im Gepäck. Das Geld dient der tiergestützten Therapie, die die KBZO-Lassbergschüler aus Sigmaringen in Rulfingen erfahren.

Soziale und kognitive Kompetenzen werden gefördert

„Kinder fühlen sich häufig durch Tiere auf emotionaler Ebene stark angesprochen“, sagt Bäuerin Andrea Göhring. Andrea Göhring lies nicht nur sich zur Fachkraft für tiergestützte Therapie und Pädagogik ausbilden; auch die Tiere wurden speziell geschult, um für die vielfältigen Aktivitäten und Förderschwerpunkte gerüstet zu sein. Der Kontakt mit Tieren biete den Kindern die Chance, ihre sozialen und kognitiven Kompetenzen zu fördern. Dadurch kann den Kindern die Kommunikation, die Interaktion und das Lernen erleichtert werden, sagt Andrea Göhring.

Die Spenden-Übergabe fand in Rulfingen statt

Eine tiergestützte Therapie erhalten in Rulfingen derzeit vierköpfige Schülergruppen der KBZO-Lassbergschule, die sich im Acht-Wochen-Rhythmus abwechseln. Zur Spenden-Übergabe sind Dominik, Daniel, Miriam und Naomi mitgekommen. „Die Schafe mag ich am liebsten“ verrät Dominik, während Daniel das Wollschwein Rudi mit anhaltenden Streicheleinheiten verwöhnt, die mit wohligem Grunz-Schnurren quittiert werden.

Fortführung der tiergestützten Therapie ohne Spenden nicht möglich

„Für unsere Kinder ist diese facettenreiche Förderung mit den Tieren ganz wichtig. Ohne Spenden können wir die tiergestützte Therapie allerdings nicht fortführen“, betont Charlotte Mühl. Umso mehr freut sich die Schulleiterin über die großzügige Zuwendung der EnBW. Deren Leiter Kommunen, Netzkunden und Dienstleistungen im Regionalzentrum Oberschwaben, Hans Mast, zeigte sich beeindruckt. „Es ist schön, so ein Projekt vor Ort zu erleben“, sagte Mast. „Wir unterstützen diese wertvolle Erziehung der Kinder mit Tieren sehr gerne.“

www.kbzo.de

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