Ravensburg | 08.05.2009

Auszubildende der Waldner Firmengruppe beim Besuch der Stiftung Liebenau
Am 15. und 16. April statteten die Waldner Azubis im Rahmen der „Sozialtage“ der Stiftung Liebenau einen Besuch ab. Dieser Besuch kam durch die Zusammenarbeit der Stiftung mit der Firmengruppe Waldner bei der 100-Jahr-Feier 2008 zu Stande. Hier sorgte der Catering-Service der Stiftung Liebenau für die Bewirtung.
An diesem Event erfuhr der Personalleiter Wolfgang Sailer von der Möglichkeit, die Stiftung für einen Tag zu besuchen. Diese Chance würden auch andere Firmen in Anspruch nehmen. Dies wurde dann auch bei Waldner umgesetzt und so starteten 43 Azubis mit zwei Ausbildern am 15. und 16. April zur Stiftung Liebenau.
Auf dem Programm stand zu Beginn ein Ratespiel über die Stiftung Liebenau mit Helga Raible, Mitarbeiterin im Ressort Kommunikation der Stiftung. Hier erfuhren die Azubis viele erstaunliche Fakten. So wurde die Stiftung bereits im Jahr 1870 vom Kaplan Adolf Aich und einem Verein Tettnanger Bürger gegründet. Eine weitere für die Azubis erstaunliche Tatsache war, dass die Stiftung Liebenau insgesamt ca. 5000 Mitarbeiter hat.
Nach dieser Einführung ging es dann in die verschiedenen Gruppen und Bereiche, in die sich die Azubis bereits im Vorfeld eintragen konnten. Hier konnten sie aus verschiedenen Wohngruppen und Werkstätten, der Gärtnerei oder des Catering-Services LiSe auswählen. So wurde dann der Tag in der jeweiligen Gruppe verbracht. Mittags trafen sich die Azubis zum gemeinsamen Mittagessen in der Kantine der Stiftung. Hier wurden bereits erste Erfahrungen aus den verschiedenen Bereichen ausgetauscht.
Am Schluss gab es dann nochmals ein Treffen mit Bernhard Eckstein, Heimleiter in der Behindertenhilfe der Stiftung. Hier ließen die Azubis den Tag nochmals Revue passieren und offene Fragen konnten an Herrn Eckstein gestellt werden, der diese auch aufschlussreich beantwortete.
Azubis sind begeistert
Die Waldner Azubis waren von diesem Tag total angetan. „Das war eine super Sache. Es war wirklich toll zu sehen, wie sich die behinderten Menschen bei mir in der Wohngruppe freuten, als ich sie im Rollstuhl zur Cafeteria fahren durfte“, sagte der DH(Duale Hochschule Baden-Württemberg)-Student Mario Karrer. Ähnlich positive Worte fand auch die Auszubildende zur Industriekauffrau, Juliana Prinz: „Nach so einem Tag sieht man erst, wie gut es einem wirklich geht“.
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