Motorschiff Graf Zeppelin
Bei den diesjährigen Europäischen Arbeitstagen ist die Grenzpartnerschaft EURES-Bodensee wieder mit dabei. Die Europäischen Arbeitstage werden europaweit im September veranstaltet.
Dort kann man sich von Fachleuten über die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Schweiz, Österreich, Liechtenstein und Deutschland beraten lassen. Im letzten Jahr nutzten über 400 Personen dieses Angebot. Deshalb wird es erneut eine Beratungs- und Informationsfahrt auf dem Bodensee geben. Diese wird am 16. September 2010 stattfinden.
Wegen der großen Nachfrage hat der Veranstalter sein Angebot erweitert
„Erstmals finden angehende Studenten auf dem Schiff Ansprechpartner. Diese wissen über die Studienmöglichkeiten in der gesamten Bodenseeregion Bescheid. Außerdem sind Vertreter von Hochschulen an Bord, die über ihre Studiengänge informieren“. sagt Gabriele Kreiß, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ravensburg. Sie empfiehlt, sich bald eine Bordkarte für diese Sonderfahrt zu besorgen.
Mit einem eigenen Schiff startet EURES Bodensee ins dritte Jahr
Die Agentur für Arbeit Ravensburg organisiert die Beratungsfahrten über den See. Mit an Bord der MS Graf Zeppelin sind EURES-Beraterinnen und –Berater. Kompetent informieren sie über die vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten in der Schweiz, Liechtenstein, Österreich und auf der deutschen Seeseite.´
Beschäftigungsmöglichkeiten in Österreich, Schweiz, Lichtenstein und Deutschland
Die speziell ausgebildeten Expertinnen und Experten beantworten grundsätzliche Fragen. Wie zum Beispiel zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen im jeweiligen Land. Oder zur Kranken- und Rentenversicherung. Aber auch Fragen zum Steuerrecht fallen in deren Fachgebiet. Außerdem vermitteln sie auch Adressen von Jobangeboten.Wer sich für einen Studienplatz in der Bodenseeregion interessiert, kann sich an Studien- und Laufbahnberaterinnen aus dem Kanton Thurgau wenden. Oder an eine Berufsberaterin für Abiturienten aus Ravensburg. Sie wissen, wann sich bei Studienwünschen der Blick über die Grenzen lohnt. Wie man in Österreich oder der Schweiz eine passende Hochschule findet. Oder an einem grenzüberschreitenden internationalen Studienprogramm teilnehmen kann, wird direkt von den beteiligten Hochschulen oder einem Vertreter der IBH (Hochschulverbund der Regio Bodensee) erklärt. Fragen zur Aus- und Weiterbildung in Österreich beantwortet eine Bildungs- und Berufsberaterin vom BIFO aus Dornbirn.
Angebot an Informationen zu Austauschprogrammen für Azubis
Mit dabei ist Stefan Veigl, er ist Koordinator von „xchange“. Das ist ein Projekt, das Lehrlingen Auslandserfahrung vermitteln kann. Träger von xchance sind: die Internationale Bodenseekonferenz, die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer und die Europäische Union. Mit dem Projekt Go.for.europe bietet sich für Auszubildende die Chance, neue Berufserfahrungen im europäischen Ausland zu sammeln. Das Projekt wird unterstützt vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg. Die Mittel werden vom europäischen Sozialfonds bereitgestellt. Auslandspraktika sind während der Ausbildung anerkannt. So haben Auszubildende die beste Möglichkeit, sich internationale berufliche Handlungsfähigkeiten anzueignen. Vorgestellt wird das Projekt von Verena König. Sie ist Projektleiterin der Servicestelle mit Sitz in der IHK in Konstanz.
Ziel: Mobilität fördern
Die EURES-Beraterinnen und -Berater bilden das Herzstück von „EURES BODENSEE“. In dem grenzüberschreitenden Netzwerk arbeiten Arbeitsmarktverwaltungen und Sozialpartner (Wirtschaft und Gewerkschaften). Sie kommen aus Deutschland, Schweiz, Österreich und Liechtenstein und arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen. Gemeinsames Ziel und Anliegen ist es, mit praktischen Informationen, fachkundiger Beratung und Stellenvermittlung die berufliche Mobilität im Bodenseeraum zu fördern. Für Gabriele Kreiß, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ravensburg gibt es dafür einen einfachen Grund: Eine höhere Mobilität bedeute mehr Chancen – für Arbeitsuchende wie Unternehmen.
Wer dabei sein will braucht eine Bordkarte
Diese kann von Montag bis Freitag zwischen 8 Uhr und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0049 (0)751 362 13-1690 bestellt werden. Die genauen Zeiten: Ab Friedrichshafen um 9 Uhr, 11Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr. Ab Romanshorn um 10 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr.