
Pharmadienstleister Vetter begrüßt Staatssekretär Dr. Birk
Hoher Besuch bei Vetter: Am Montag hat der Zulieferer für internationale Pharma- und Biotech-Firmen Staatsekretär Dr. Dietrich Birk empfangen. Der Vertreter des baden-württembergischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst informierte sich vor Ort über das Unternehmen und Entwicklungen der Branche.
Neben der Besichtigung des Standorts Ravensburg Vetter Süd stand der Gedankenaustausch mit dem Vetter-Management im Fokus. Auch der Dialog mit Vertretern der BioPharMaXX-Lounge, die derzeit im Unternehmen stattfindet, wurde gesucht.
Dialog und Netzwerke gefördert
Die Veranstaltung der Branchenorganisation BioRegionUlm und des Branchenclusters BioPharMaXX fördert den Dialog zwischen Firmen und Instituten aus den Bereichen Pharmazie, Biotechnologie und Medizintechnik.
Baden-Württemberg gehört zu den führenden Biotechnologie-Standorten sowohl in wirtschaftlicher wie in wissenschaftlicher Hinsicht. „Ein Unternehmen wie Vetter, die BioRegionUlm und der Branchencluster BioPharMaXX zeigen eindrucksvoll, wie ein enger Austausch und ein gemeinsames Handeln in Netzwerken in wirtschaftlichen Erfolg umgemünzt werden kann. Darin liegen große Potenziale für die Zukunft der gesamten Region“, zeigt sich Staatssekretär Dr. Birk überzeugt.
Pharmaindustrie auf Erfolgskurs
Die Firmen-Führung übernahmen die Vetter-Geschäftsführer Max Horn, Thomas Otto und Peter Sölkner sowie Udo J. Vetter, der Gesellschafter und Vorsitzenden des Unternehmensbeirats. Sie informierten Dr. Birk über die Herausforderungen der pharmazeutischen Produktion. Ravensburg gilt als Hightech-Standort – unter modernsten Bedingungen werden hier Medikamente abgefüllt.
Nach der Führung tauschte sich das Vetter-Management, Branchenvertreter und Dr. Birk über Chancen für die baden-württembergische Pharma- und Biotech-Industrie aus.
Freude über hohen Besuch
„Für uns ist der Besuch von Staatssekretär Dr. Birk nicht nur eine Wertschätzung unserer Leistung, sondern auch eine gute Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen“, sagt Udo J. Vetter. Zu den Kunden des Pharmadienstleisters gehören 19 der weltweit Top 20 Arzneimittelhersteller. In den letzten fünf Jahren steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 100 Millionen Euro auf über 280 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum wuchs die Mitarbeiterzahl von 1.500 auf 2.300.
„Baden-Württemberg ist eines der Zentren der deutschen Pharma- und Biotech-Industrie. Unsere Branche gehört mittlerweile zu den wichtigsten Arbeitgebern. Um eine positive Entwicklung auch in Zukunft zu sichern, ist der enge Austausch zwischen Politik, Forschung und Wirtschaft enorm wichtig.“
Über Vetter
Seit über 25 Jahren übernimmt Vetter als Zulieferer für große internationale Pharma- und Biotech-Konzerne die Abfüllung von Medikamenten in sterile, vorgefüllte Injektionssysteme. Bereits in den 60er Jahren war der Ravensburger Apotheker Helmut Vetter in die Lohnherstellung eingestiegen und hatte damit den Grundstein für den weltweiten Erfolg des heutigen Unternehmens im Bereich vorgefüllter Applikationssysteme gelegt.
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