Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Initiative Zukunftswerkstatt Handwerk

Ravensburg | 11.10.2010

Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

„Es ist wichtig, die Handwerksbetriebe auf aktuelle und künftige Herausforderungen vorzubereiten“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Richard Drautz anlässlich der Veranstaltung „Zukunftswerkstatt Handwerk Baden-Württemberg“.

Die Veranstaltung war zugleich Abschluss des Projekts "Handwerk mit Zukunft" und Start der Initiative "Zukunftswerkstatt Handwerk Baden-Württemberg".

Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium

Handwerksbetriebe sollen über aktuelle Herausforderungen informiert und über die Bewältigung deren Ansatzpunkten aufgeklärt werden. Deshalb sind Veranstaltungen geplant. Bei der Durchführung dieser Veranstaltungen leistet das Wirtschaftsministerium Unterstützung. „Ich würde mich sehr freuen, wenn die Handwerksorganisationen das Angebot des Wirtschaftsministeriums nutze. Erfreulich wäre es wenn der Auftaktveranstaltung zahlreiche regionale Veranstaltungen folgen würden“, betonte Drautz abschließend. „Das Wirtschaftsministerium bezuschusst aus diesem Grund die Durchführung solcher Veranstaltungen über das ESF-Förderprogramm Veranstaltungen.“

Das Projekt „Handwerk mit Zukunft“

Es hat sich mit den aktuellen Herausforderungen des Handwerks auseinandergesetzt. „Dieses Projekt hat dazu beigetragen, wertvolle Erkenntnisse über die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Handwerks zu sammeln“, sagte Drautz. „Dabei wurden gemeinsam mit Betrieben aus vielen Branchen des Handwerks bedarfsgerechte Lösungen entwickelt und in die Praxis umgesetzt.“ Das Projekt wurde vom RKW-Kompetenzzentrum in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Freiburg durchgeführt und vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Auf der Veranstaltung wurden die wesentlichen Ergebnisse des Projektes präsentiert. So haben Inhaber von Handwerksbetrieben, die sich bereits mit diesen Herausforderungen auseinandergesetzt haben, von ihren Erfahrungen berichtet.

Das Handwerk steht vor großen Herausforderungen in unterschiedlichen Bereichen

„Eine der größten Aufgaben ist die Bekämpfung des drohenden Fach- und Nachwuchskräftemangels. Unsere Handwerksbetriebe müssen im Bereich des Personalmanagements und der beruflichen Aus- und Weiterbildung neue Wege beschreiten, “ so Drauz. Eine weitere Herausforderung ergibt sich aus dem zunehmenden Innovationsdruck. Das betrifft die Nutzung neuer Technologien genauso wie die Verbesserung organisatorischer Abläufe und das Management von Innovationsprozessen. Ein weiterer wichtiger Themenkomplex für das Handwerk ist die Erschließung und Durchdringung von Märkten. Dazu zählen Aufgaben wie die Analyse des Marktes, die Auswahl geeigneter Zielgruppen und die Anwendung professioneller Marketingkonzepte.

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