Ravensburg | 22.02.2012

Rektoren unterzeichnen Kooperations-Vereinbarung, Foto: Hochschule Ravensburg-Weingarten
Fünf starke Hochschulen, ein zukunftsweisender Zusammenschluss. Die Hochschul-Föderation SüdWest verbindet seit letzter Woche die baden-württembergischen Hochschulen Aalen, Esslingen, Heilbronn, Mannheim und Ravensburg-Weingarten.
Am 13. Februar 2012 unterschrieben die Rektoren den Kooperations-Vertrag in Esslingen. Die Hochschul-Föderation repräsentiert mehr als 25.000 Studierende und rund 850 Professuren. „Gemeinsam möchten die Hochschulen die Stärken der Föderation nutzen und insbesondere die angewandte Lehre und Forschung weiterentwickeln“, erläutert Dr. Michael Paul, Vorsitzender des Hochschulrats der Hochschule Ravensburg-Weingarten. Einen formalen Rahmen erhält die Hochschul-Föderation SüdWest im Frühjahr 2012 durch die Gründung eines Vereins. Zur effizienten Koordination der Mitglieds-Hochschulen im Verbund der HfSW wurde an der Hochschule Esslingen eine Geschäftsstelle eingerichtet.
Föderativer Charakter ist Voraussetzung für den Erfolg
In themenbezogenen Kooperations-Projekten sollen künftig Synergien ausgeschöpft sowie gemeinsame Lösungen geschaffen werden. Der föderative Charakter des Verbunds ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg. Ein zentrales Anliegen der Hochschul-Föderation SüdWest ist es, dass die Mitglieds-Hochschulen ihre spezifischen Stärken, ihre regionale Verankerung sowie das eigenständige Profil bewahren und ausbauen.
Mehrwert durch zielgerichtete Kooperationen
Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) sind zwar sehr erfolgreich, sehen sich aber vor neuen Herausforderungen. Der doppelte Abiturjahrgang 2012 und der demografische Wandel haben zur Folge, dass viele Projekte an vielen Hochschulen parallel in Angriff genommen werden müssen. „Mit der Föderation möchten die Mitglieds-Hochschulen ihre Kräfte bündeln und Mehrwert durch zielgerichtete Kooperationen schaffen“, so Professor Dr. Thomas Spägele, Rektor der Hochschule Ravensburg-Weingarten.
Gemeinsam die Stärken der Föderation nutzen
Potenzial zur Zusammenarbeit sieht die Hochschul-Föderation SüdWest insbesondere in den Bereichen Internationalisierung, Qualitäts-Management, System-Akkreditierung sowie im Innovations-Management für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Best Practice-Transfer ist bereits in vollem Gange. Erste Angebote für Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden entwickelt. Auch die Rechenzentren der Hochschulen haben schon erste gemeinsame Projekte in Angriff genommen. Ein zentrales Themenfeld Sicherung und der Ausbau zukunftsweisender Forschung. Unter anderem entwickelt die Hochschulföderation Südwest ein zentrales Qualitätssicherungs-Verfahren, mit dem das hohe Niveau der Forschung gehalten und verbessert werden kann.
Informationen über die Hochschule Ravensburg-Weingarten finden sie im Internet unter www.hs-weingarten.de

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