Friedrichshafen/Bodensee | 29.06.2011

Wolfgang Lachmann und Michael Preuß, Geschäftsführer der futronic GmbH (v.l.). (Foto Lisa Bergerfutronic)
Das Unternehmen futronic kann ein deutliches Umsatzplus bilanzieren. Damit geht der Steuerungs-Spezialist mit vollen Auftragsbüchern ins neue Geschäftsjahr.
Die futronic GmbH erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 7,2 Millionen Euro. Das entspricht einem satten Plus von etwa 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahresergebnis. Der Umsatzanteil aus Projekten für Unternehmen außerhalb der Glasindustrie stieg auf knapp 30 Prozent. Mit vollen Auftragsbüchern geht futronic im neuen Geschäftsjahr auf Wachstumskurs. Derzeit sucht das Unternehmen qualifizierte Fachkräfte.
futronic setzt auf Wachstum
„Mit dem sehr positiven Ergebnis sind wir mehr als zufrieden“, resümiert Michael Preuß. Er ist seit 2004 gemeinsam mit Wolfgang Lachmann Geschäftsführer der futronic GmbH. Die aktuelle Auftragslage und die Auslastung von Entwicklung und Produktion in den kommenden Monaten sind ausgezeichnet. Preuß geht davon aus, dass der Aufwärtstrend anhält. Auftragsspitzen überbrückt das Unternehmen kurzfristig mit der Unterstützung von Zeitarbeitsfirmen. Mittelfristig setzt der futronic-Chef auf Wachstum: „Wir suchen dringend qualifizierte Fachkräfte.“ Derzeit beschäftigt der Tettnanger Steuerungsspezialist 55 Mitarbeiter und sechs Auszubildende.
futronic profitiert von positivem Investitionsklima
Das Umsatz-Wachstum aus dem Geschäftsjahr bis 31. März 2011 spiegelt die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung wieder. Das Investitions-Klima im Kernmarkt Behälterglas-Industrie hat sich deutlich verbessert. Zudem verzeichnet das Investitions-Klima im noch jungen Geschäftsbereich Industrie-Automatisierung ein Plus. Des Weiteren hat das Unternehmen im Vorjahr sein weltweites Vertriebsnetz erfolgreich ausgebaut. futronic hat seine Produkte und Dienstleistungen auf zahlreichen internationalen Fachmessen präsentiert. „Diese Maßnahmen haben sich ausgezahlt“, resümiert Michael Preuß.
Umsatzanteil aus Projekten außerhalb der Glasindustrie stark gestiegen
Rund 50 Prozent der Aufträge von Unternehmen unterschiedlichster Branchen kommen aus dem Ausland, sagt Preuß. „Mehr als je zuvor in unserer Unternehmensgeschichte.“ Die Schwerpunkte liegen dabei auf der Ausstattung neuer und der Modernisierung bestehender Anlagen der Glasindustrie. Ein Baustein ist die erfolgreiche Markteinführung des neuen Antriebssystems FDU24S. Auch bei Aufträgen von Maschinen- und Anlagenbauern beispielsweise aus der Schüttguttechnik konnte futronic deutlich zulegen: Der Anteil vom Gesamtumsatz stieg von elf Prozent im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 29 Prozent. „Damit haben wir unsere Zielmarke von 25 Prozent früher erreicht als geplant“, erklärt futronic-Geschäftsführer Wolfgang Lachmann.
Erfreulich entwickelt sich auch das Produktgeschäft
So hat beispielsweise die „Opanski 2002“ im Markt Fuß gefasst. Die Warnanlage für Ölabscheider mit Funktechnologie hat futronic gemeinsam mit einem Partner entwickelt. Sie wird von Vertragshändlern vertrieben und eingebaut.
Über futronic
Die futronic GmbH ist im Bereich komplexer Automatisierungslösungen für Maschinen- und Anlagenbauer für die Glas produzierende Industrie einer der Top-3-Anbieter weltweit. In den vergangenen Jahren ist das Unternehmen stark gewachsen und betreut mit derzeit 61 Mitarbeitern rund 900 Anlagen auf der ganzen Welt. Im Bereich Industrieautomation zählen renommierte Unternehmen wie die Zeppelin Silo- und Apparatebau, Liebherr, KTW K.Weißhaupt und ZF Friedrichshafen zu den Kunden. futronic, gegründet 1972, ist ein Unternehmen der Jetter AG. Geschäftsführer sind Michael Preuß und Wolfgang Lachmann.
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