Friedrichshafen/Bodensee | 26.11.2010

Zeppelin University Friedrichshafen
Die Zeppelin Universität in Friedrichshafen wurde im bundesweiten Wettbewerb „Hochschulen in der Gesellschaft“ für ihr regionales Engagement ausgezeichnet. Damit hat sich die Zeppelin Universität für die Endrunde qualifiziert.
Die Zeppelin Universität (ZU) ist im Wettbewerb „Mehr als Forschung und Lehre! Hochschulen in der Gesellschaft“ von der Stiftung Mercator und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgezeichnet worden. Damit qualifiziert sich die Zeppelin Universität als eine von zehn Hochschulen aus 78 Kandidaten für die Endrunde in Berlin. Für die Endrunde stellen die beiden Partner ein Förderprogramm von insgesamt 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. Dort werden die ausgezeichneten und vielfältigen Konzepte der sozialen und regionalen Verantwortung mit den Innovationen und Modellen ausführlich vorgestellt.
ZU und die Bodenseeregion
Insgesamt werden in der Finalrunde am 17. und 18. Februar in Berlin vier bis sechs Hochschulen ausgezeichnet. Die Hochschulen können ein Preisgeld von bis zu 250 000 Euro erhalten. „Universitäten genießen das Privileg der unbedingten Freiheit. Sie haben deswegen die Verantwortung für die Bedingungen, in denen sie arbeiten“, sagt ZU-Präsident Professor Dr. Stephan A. Jansen, „wir freuen uns über die erste Auszeichnung für die Zeppelin Universität und damit auch für die Bodenseeregion. Im Finale werden wir mit wesentlichen Erfolgsprojekten der Zusammenarbeit mit der Region zu punkten versuchen.“
ZU ist Vorbild
Universitäten und ihre Regionen seien Herausforderungen, so Jansen. In Friedrichshafen sei auch zu Beginn gefragt worden, ob die 2003 gegründete Zeppelin Universität in der Region angekommen sei. Nun wird sie als Vorbild für ein Engagement für die Region und für soziale Verantwortung ausgezeichnet. Jansen dankte insbesondere auch dem „Erfolgsgaranten“, der Zeppelin Universitäts-Gesellschaft.
Engagement zahlt sich aus
Der Vize-Präsident und Projektleiter Tim Göbel ergänzt: „Der Wettbewerb zeichnet Hochschulen aus, die sich gesellschaftlich in ihren Regionen engagieren. Mit vielen Aktivitäten ist die Zeppelin Universität hier am Bodensee aktiv, sei es die Bürger-Universität, Projekte mit Schulen oder Unternehmen der Region. Und das erzeugt nicht nur einen hohen Wert für die Bürger der Region, sondern eben auch für Studierende und Wissenschaftler dank neuer Denkanstöße und Kontakte.”
Die Finalisten
Die weiteren neun Finalisten sind die Universität Augsburg, Fachhochschule Dortmund, Universität Duisburg-Essen, Technische Universität Dresden, Universität Kassel, Hochschule München in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität, der Technischen Universität München und der Universität der Bundeswehr München, die Fachhochschule Münster, Hochschule Neubrandenburg und Universität Regensburg.
Hochschulen übernehmen Verantwortung
Ziel des Programms ist es, Hochschulen dabei zu unterstützen, sich auch über ihre Rolle in der Gesellschaft zu definieren statt ausschließlich über Exzellenz in Forschung und Lehre. Hochschulen übernehmen Verantwortung für das Gemeinwesen, z.B. indem sie sich für mehr Bildungsbeteiligung einsetzen, mit Unternehmen aus der Region zusammenarbeiten oder den Dialog mit der Gesellschaft suchen.