Friedrichshafen/Bodensee | 16.08.2010

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Die Bewerbungen für den Deutsch-amerikanischen Austausch laufen an. Lothar Riebsamen Mitglied des Deutschen Bundestages steht Pate für junge Berufstätige aus dem Wahlkreis. Seit mehr als 25 Jahren wird Auszubildenden die Chance zu einem einjährigen Aufenthalt im jeweiligen Gastland geboten.
Dies ermöglicht der Deutsche Bundestag gemeinsam mit dem US-Amerikanischen Kongress Berufsanfängern und Auszubildenden.
Mehr als 4.000 deutsche junge Winzer, Landwirte, Handwerker, technische- oder kaufmännische Angestellte haben seither am so genannten Parlamentarischen Patenschafts-Programm teilgenommen. Ein Jahr lang durften sie den „American way of life“ kennen lernen.
Aktuell werden deutschlandweit 75 Nachwuchskräfte für das Auslandsjahr gesucht.
Das Jahr soll im August 2011 starten. Die Teilnehmer genießen eine kombinierte Zusatzausbildung aus Collegebesuch und berufsbezogenem Praktikum. Somit bauen sie nicht nur Fach- und Sprachkenntnisse aus. Sie erfahren auch viel über die historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen in ihrem Gastland.
Es entstehen Kosten, für die Vor- und Nachbereitung des USA-Aufenthalts und das College. Aber auch für die Unterbringung in einer Gastfamilie sowie Reise und Versicherung. Diese werden vom Deutschen Bundestag und dem US-Amerikanischen Kongress getragen. Abgeordnete des Bundestages und Mitglieder des US-Amerikanischen Kongresses übernehmen für die Dauer des Gastaufenthaltes Patenschaften.
Für Teilnehmer aus der Bodenseeregion steht Lothar Riebsamen MdB Pate.
Er erhofft sich ein reges Interesse unter den Auszubildenden und Berufsschülern seines Wahlkreises. „Ein Auslandsaufenthalt erhöht nicht nur die Karrierechancen, sondern bietet auch Erfahrungswerte. Diese sind in der persönlichen Entwicklung der jungen Leute von unschätzbarem Wert“, so Riebsamen.
Bedingungen:
Junge Berufstätige, die sich für das Programm bewerben, sollten nach dem 31. Juli 1986 geboren sein. Über einige Jahre Unterricht in der englischen Sprache verfügen. Bei der Ausreise sollten sie eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können.
Bewerbungsunterlagen können bis zum 3. September 2010 bei der lnternationalen Weiterbildung und Entwicklung GmbH – kurz lnwEnt – angefordert werden. Diese, wie auch ein Überblick zum Programm und zu häufig gestellten Fragen finden Interessierte im Internet.
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