Friedrichshafen/Bodensee | 16.09.2010
Insgesamt sechs junge Menschen befinden sich derzeit beim Landratsamt Lindau in Ausbildung. Begrüßt wurden sie durch den Landrat persönlich.
Mara Gottwald aus Wasserburg und Patrick Tarnowski aus Lindau (Bodensee) wurden heute von Landrat Elmar Stegmann als neue Auszubildende am Landratsamt begrüßt. Am 1. September haben die beiden ihre Ausbildung zur bzw. zum Verwaltungsfachangestellten begonnen. Insgesamt bildet das Landratsamt Lindau derzeit sechs junge Menschen aus. Fünf davon werden Verwaltungsfachangestellte und einer Kaufmann für Bürokommunikation. Ab Oktober werden im Landratsamt Lindau zusätzlich zwei Anwärter ihren Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des gehobenen Dienstes beginnen: Markus Hornfischer aus Oberreute und Marius Bär aus Weißensberg. Dienstherr ist hier die Regierung von Schwaben.
Kulant und kompetent
„Der Staat bietet gute Berufsaussichten und gilt gemeinhin als sicherer Arbeitgeber“, so Landrat Elmar Stegmann. „Dafür sind aber auch die Anforderungen an den Einzelnen hoch.“ Ziel der Ausbildung ist, die neuen Mitarbeiter so zu schulen, dass sie möglichst flexibel an jedem Ort und in jeder Behörde einsetzbar sind. Deshalb wird eine Fülle an Fachwissen vermittelt. „Wir legen Wert auf eine selbständige und sorgfältige Arbeitsweise“, erklärte der Landrat den beiden Auszubildenden. Mindestens genauso wichtig ist aber ein freundliches Miteinander mit den Bürgerinnen und Bürgern. „Das Landratsamt ist ein Dienstleistungsunternehmen, das offen und kompetent berät. Unsere Entscheidungen sollen immer verständlich und nachvollziehbar sein.“
Gute Chancen auch für Schulabgänger
Der Landrat wünschte den beiden jungen Menschen für ihre Ausbildungszeit alles Gute und viel Erfolg. Eine Garantie für eine Übernahme nach dem Ende der Ausbildung gab der Landrat nicht. Die Chance sei bei guten Leistungen aber hoch. Dank des Aufschwungs haben in diesem Jahr Schulabgänger bessere Aussichten. Die Chancen auf einen guten Ausbildungsplatz seien besser als noch die Jahre zuvor. Vor allem im Handwerk sind trotz hervorragender Berufschancen nach wie vor noch nicht alle Ausbildungsstellen besetzt. Der Landrat appelliert an die Unternehmen und bittet diese, auch Schülerinnen und Schülern mit einem schwächeren Schulabschluss eine Chance zu geben. Grund ist gerade der drohende Fachkräftemangel.
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