DHBW

Duale Hochschule Friedrichshafen erhält Preis der Stadt Ravensburg

Friedrichshafen/Bodensee | 17.12.2010

DHBW erhält Transferpreis der Stadt Ravensburg
DHBW erhält Transferpreis der Stadt Ravensburg

Der Bolide vom Bodensee fährt allen davon. Das Global Formula Racing Team der Dualen Hochschule Friedrichshafen erhält Wissenschafts- und Transferpreis der Stadt Ravensburg.

Das Global Formula Racing Team vom Campus Friedrichshafen der Dualen Hochschule ist mit dem Wissenschafts- und Transferpreis der Stadt Ravensburg ausgezeichnet worden. Der Preis wurde zum dritten Mal verliehen und dokumentiert die Verbundenheit der Stadt mit der Dualen Hochschule.

Bereich „Automotive“ macht 20 Prozent der Wirtschaftskraft

„Mit dem Wissenschafts- und Transferpreis würdigt die Bürgerschaft der Stadt Ravensburg die Transferleistung von der Dualen Hochschule zu unserer Wirtschaft“, meinte Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp bei der Verleihung der mit 1000 Euro dotierten Auszeichnung. Dass diesmal das Global Formula Racing Team der Dualen Hochschule Friedrichshafen zum Zuge kam passe auch insofern, als die Wirtschaftskraft der Region zu rund 20 Prozent im Bereich „Automotive“ angesiedelt sei. Dem praxisorientierten Konzept der Dualen Hochschule Friedrichshafen bescheinigte Rapp „beste Karten im Bologna-Prozess“.

Duale Hochschule Friedrichshafen hat den Preis verdient

Eine Sitzprobe in dem schnittigen DHBW-Boliden bestätigte dem Ravensburger OB vollends, dass der Preis in diesem Jahr den richtigen Adressaten gefunden hat. Und auch die Zahlen sprechen für sich. Hat das Global Formula Racing Team der Dualen Hochschule Friedrichshafen 2010 doch in sechs Rennen drei sagenhafte Siege eingefahren. Immerhin messen sich in der Formula Student jeweils bis zu 120 Teams. Die Rennwagen müssen dabei nicht nur schnell sein, die Studenten der Dualen Hochschule Friedrichshafen müssen auch etwa in einem Konstruktions-Wettbewerb überzeugen und einen Business Plan präsentieren. Einen Ausschlag für die furiose Saison 2010 gab auch der Zusammenschluss des Friedrichshafener Teams mit der Uni Oregon. Am Boden- und in Übersee war ein baugleicher Bolide entstanden, bei Telefon- und Videokonferenzen wurde das deutsch-amerikanische Know-how ausgetauscht und koordiniert. Die internationale Zusammenarbeit hat das Projekt offensichtlich beflügelt.

Studenten arbeiten fleißig an neuem Rennwagen

Vor der Saison ist nach der Saison: Derzeit schraubt und konstruiert bereits die sechste Generation von DHBW-Studenten an einem neuen Rennwagen. Deren Ziele sind nicht minder ehrgeizig als die ihrer Vorgänger, denn 2011 will das Global Formula Racing Team zusätzlich noch mit einem Elektro-Renner in der Formula Student Electric an den Start gehen. Prorektor Prof. Dr. Martin Freitag bescheinigte diesem wie auch allen Vorgänger-Teams vom Campus Fallenbrunnen einen „unglaublichen Enthusiasmus“.
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