Friedrichshafen/Bodensee | 29.07.2010

Das Team der DHBW bei der Formula Student in Detroit
Platz 16 unter mehr als 120 Teams: Die Studenten der Dualen Hochschule Ravensburg vom Campus Friedrichshafen haben beim Rennen der Formula Student in Silverstone eines bewiesen...
...dass sie gemeinsam mit der Oregon State University einen Boliden der Extraklasse gebaut haben. Auto und Team können sich bereits Anfang August in Hockenheim auf ein Neues beweisen – ein Höhepunkt in dieser Saison.
Formel 1 vs. Formula Student
Motorprobleme machen ab und an den besten Teams einen Strich durch die Rechnung. Motorprobleme waren es auch, die in Silverstone eine bessere Platzierung des DHBW-Flitzers verhinderten. Ausgerechnet in der Königsdisziplin, dem Ausdauerrennen am letzten Tag des Bewerbs, streikte der Antrieb. Umso beachtlicher, dass das DHBW-Team am Ende noch auf Platz 16 von 120 Teams landete. Den ersten Platz hatte sich die Uni München geholt.
Was ist die Formula Student?
In der Formula Student messen sich Studenten-Teams aus der ganzen Welt in einer Rennserie mit selbst konstruierten Rennwagen. Bei einer ganzen Reihe von Wettbewerben können Punkte gesammelt werden. Die DHBW sahnte dabei in Silverstone einige Top-Platzierungen ab. Platz 1 holten die Friedrichshafner etwa in der Kategorie Design. Ein Rennwagen muss aber vor allem eines: schnell sein. Und auch hier ist das DHBW-Team auf einem goldrichtigen Weg.
Im Autocross, einer rund einen Kilometer langen Runde, gelang Matthias Wölfl mit 57:41 Sekunden eine Bestzeit und damit ein weiterer erster Platz. Ebenfalls sehen lassen konnten sich Platz 3 in der Business Präsentation, bei der potenzielle Geldgeber von der Investition ins Global Formula Racing-Team überzeugt werden sollen. Und Platz 5 bei der Vorstellung der Kostenrechnung. Vielleicht hat´s geholfen: Formel 1-Größen wie David Coulthard und Andrew Shovlin, Renningenieur von Michael Schuhmacher, hatten die Studenten zuvor bei der Auftaktveranstaltung mit Tipps versorgt.
Nach diesem Auftaktrennen der Formula Student in Europa geht es Anfang August gleich weiter nach Hockenheim – für das Team vom Bodensee ein Höhepunkt dieser Rennserie. Durch die erstmalige Kooperation mit der Oregon State University sind am Bodensee und in Übersee zwei baugleiche Flitzer mit geballtem deutsch-amerikanischem Know-how entstanden. Das Modell „Made in USA“ schaffte zum Auftakt der Formula Student in Detroit sogar Platz 1. Nun soll auch in Europa das Siegertreppchen erklommen werden.
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