ZU/Vodafone Stiftung

„Integration durch Bildung“

Friedrichshafen/Bodensee | 31.08.2010

Zeppelin University Friedrichshafen Zeppelin University Friedrichshafen

Vor dem Hintergrund wachsender Herausforderungen in der Wirtschaft und vor allem auf dem Arbeitsmarkt wird es in Zukunft zunehmend auf eines ankommen: „Integration durch Bildung“ zu schaffen.

Dies machten Tim Göbel, Vizepräsident der Zeppelin Universität (ZU), und Dr. Mark Speich, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland, bei einem Pressegespräch an der ZU deutlich. Mit der ZU-Schülerakademie, dem Vodafone Chancen Stipendium und der Initiative „Teach First“ stellten sie beispielhafte Initiativen zur „Integration durch Bildung“ vor.

Bildung an erster Stelle

Anlass war der Start der Schülerakademie an der ZU, der inzwischen größten ihrer Art in Deutschland. 90 Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter ein überdurchschnittlich hoher Anteil mit Migrationshintergrund, nehmen aktuell daran teil. Mit ihrer Schülerakademie will die ZU einen Beitrag im Sinne von „Integration durch Bildung“ leisten: Besonders Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen Schichten sollen dazu motiviert werden, ein Studium aufzunehmen. In der einwöchigen Veranstaltung befassen sich die Teilnehmer in Seminaren, Workshops und Abendveranstaltungen mit den drei Themenfeldern „Brauchen wir einen multikulturellen Staat?“, „Die Folgen der Finanzkrise“ und „Wie findet die Kunst ihr Publikum?“.

„Integration durch Bildung“

Die Vodafone Stiftung Deutschland fördert die Schülerakademie an der ZU durch Teilstipendien für alle Teilnehmer. Mit dem Vodafone Chancen Stipendium unterstützt die Vodafone Stiftung Deutschland seit dem Wintersemester 2006/2007 Studierende mit Migrationshintergrund durch die Übernahme der Lebenshaltungskosten und der Studiengebühren an ausgewählten privaten Universitäten in Deutschland.

Eine weitere Initiative zur „Integration durch Bildung“ ist auch die Bildungsinitiative „Teach First Deutschland“. Sie fördert die Schulbildung von Kindern und Jugendlichen mit eher schlechten Startbedingungen. Zusätzliche, kompetente Fachkräfte (Fellows) werden für zwei Jahre an Schulen in sozialen Brennpunkten tätig. Ab dem kommenden Schuljahr werden erstmalig in Baden-Württemberg persönlich und fachlich herausragende Hochschul-Absolvent/Innen aller Fachrichtungen an Schulen in herausforderndem Umfeld Lehrerinnen und Lehrer bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen, wie Verena Köstner aus der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit von Teach First Deutschland erklärte.