HBC Hochschule Biberach

Neujahrsempfang blickt in die Zukunft der Biotechnologie

Biberach | 20.02.2012

Als Experte für die Industrielle Biotechnologie sprach Dr. Hans-Peter Meyer, Lonza AG Basel, Foto: HBC
Als Experte für die Industrielle Biotechnologie sprach Dr. Hans-Peter Meyer, Lonza AG Basel, Foto: HBC

Zunächst einen Rückblick gab der Dekan der Fakultät Biotechnologie an der Hochschule Biberach, Prof. Dr. Jürgen Hannemann. Meilensteine im Aufbau der Fakultät konnte er in der Rückschau auf das Jahr 2011 beim Neujahresempfang in Erinnerung rufen.

Prof. Dr. Jürgen Hannemann sprach von der Gründung des Promotionskollegs in Kooperation mit der Universität Ulm und vom Start des Studienganges Industrielle Biotechnologie. In der Rückschau ging es auch um die damit verbundene Entscheidung von Stadt und Landkreis für den Neubau eines entsprechenden Lehrgebäudes. Das Lehrgebäude könnte in der Zukunft sogar zu einem Technologie-Zentrum für Biberach ausgebaut werden. Sein Dank galt hier insbesondere den Vertretern von Stadt und Landkreis, dem Ersten Bürgermeister Roland Wersch sowie dem Vertreter des Landrates, Bernd Schwarzendorfer.

Die Fakultät Biotechnologie der Hochschule Biberach ist gewachsen

Fast 300 junge Frauen und Männer studieren mittlerweile am Standort Biotechnologie der Hochschule Biberach, 10 Professoren und 17 Mitarbeiter lehren und arbeiten in dieser Fakultät. Der Neubau für den jüngsten natur-wissenschaftlichen Studiengang – den Bachelor-Studiengang Industrielle Biotechnologie – soll im April 2013 bezugsfertig sein. Prof. Hannemann zeigte seinen Gästen den Blick in die nächste Zukunft der Fakultät.

Welche gesellschaftlichen Problem-Stellungen können mit Hilfe der Biotechnologie gelöst werden?

Gastreferent Dr. Hans-Peter Meyer ging einen Schritt weiter: „Perspektiven und Entwicklungen der industriellen Biotechnologie“ lautete der Titel seines Vortrages. Meyer ist Vice President Projects Biotechnology der Lonza AG, Basel. Für ihn lautet die zentrale Fragestellung, welche gesellschaftlichen Problem-Stellungen mit Hilfe der Biotechnologie gelöst werden können. Die sogenannte Weiße Biotechnologie – oder auch Industrielle Biotechnologie – habe hier großes Potenzial für nachhaltige Verfahren. In der Zusammenarbeit von Industrie und Hochschule sieht der Biotechnologe eine weitere Herausforderung: Junge Menschen auszubilden, Talente hervorzubringen und sie zu begleiten – darin bestünde die gemeinsame Aufgabe für Praxis und Wissenschaft, so der Referent.

„If you want to go fast, go alone. If you want to go far, go together“

Seinen Zuhörern gab er eine afrikanische Weisheit mit auf den Weg: „If you want to go fast, go alone. If you want to go far, go together“. Frei übersetzt bedeutet diese Weisheit so viel wie: Wenn ihr schnell sein wollt, geht allein. Wenn ihr weit kommen wollt, geht gemeinsam.

www.hochschule-biberach.de

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