Biberach | 23.05.2011
In einem Treffen mit dem Bevollmächtigten der Deutschen Bahn, Eckhard Fricke, besprachen die drei Bundestags-Abgeordneten Riebsamen, Schockenhoff und Rief (alle CDU) die Elektrifizierung der Südbahn.
Am Donnerstag erläuterte Eckart Fricke, Bevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für Baden-Württemberg, Planungsstand und technische Aspekte der Elektrifizierung der Südbahn. Anstehende bauliche Maßnahmen veranschaulichte er am Beispiel einer bahnüberquerenden Straßenbrücke bei Meckenbeuren. Den Planungsprozess erklärte Fricke im Konferenzraum des ebenfalls an der Südbahn gelegenen Flughafens Friedrichshafen.
Bundestags-Abgeordnete aus Ravensburg, Biberach und vom Bodensee
Eingeladen hatten die CDU-Bundestags-Abgeordneten Lothar Riebsamen (Bodensee), Dr. Andreas Schockenhoff (Ravensburg) und Josef Rief (Biberach), für deren Wahlkreise die Südbahn eine wichtige Verkehrsachse ist. Das Angebot richtete sich insbesondere an Bürgermeister, den Regionalverband und Vertreter der örtlichen Wirtschaft. Denn diese sind von der Betriebsweise der Bahnstrecke unmittelbar betroffen. Gerade die Bürgermeister stehen auch den Bürgerinnen und Bürgern ihrer Gemeinden Rede und Antwort. Darum sei es wichtig, mit der Deutschen Bahn als Bauherrn den guten Dialog fortzuführen und den Prozess transparent zu halten, so Riebsamen, Schockenhoff und Rief.
Elektrische Bahn schadet der Umwelt weniger
Für die Elektrifizierung spricht, dass der Schienenverkehr so schneller, effizienter und – im Gegensatz zum bisherigen, Ruß und andere Partikel frei setzenden Dieselbetrieb – prinzipiell auch umweltfreundlicher wird. Deshalb wurden bereits im vergangenen Jahr die politischen Weichen gestellt: Im November 2010 hatten die Abgeordneten bei einem Treffen in Berlin mit Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und dem Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann erreicht, dass die Bundesregierung ihren Finanzierungsanteil zugesagt und sich klar für einen zügigen Beginn der Elektrifizierung ausgesprochen hat.
Kosten beliefen sich auf rund 140 Millionen Euro
Die Gesamtkosten der Elektrifizierung belaufen sich auf rund 140 Millionen Euro. Dieser Betrag wird von Bund und Land zu gleichen Teilen getragen. Die 70 Millionen Euro des Landes wurden noch von der CDU-FDP-Landesregierung zugesagt. Nun muss die Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund, Land und Bahn auch schriftlich ausgearbeitet werden.
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