Biberach | 10.11.2011

Dr. Jörg Entress, Foto: Hochschule Biberach
Für das Studienfeld Energie & Klima hat die Hochschule Biberach zum Wintersemester 11/12 den Physiker Dr.-rer.nat. Jörg Entress berufen. Er wird künftig im Studiengang Energiesysteme die Lehrgebiete Dezentrale und Regenerative Energie-Systeme verantworten.
„Das Thema Energie ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft“: Davon ist Prof. Entress (* 1962) überzeugt. Die Ausbildung von qualifiziertem Nachwuchs in den entsprechenden Ingenieur-Wissenschaften hält er deshalb für eine wichtige Aufgabe. Ab dem kommenden Semester wird Entress im Studienfeld Energie & Klima der Hochschule Biberach diese Aufgabe zusammen mit seinen Kollegen übernehmen. „Die grundsätzliche Umstellung auf eine nachhaltige Energie-Versorgung mit erneuerbaren Energien ist jetzt möglich“, so Entress, „Junge Menschen sind gefragt wie gefordert, diesen Wandel mit voranzubringen“.
Vielfältige Berufs-Erfahrungen in der Energie-Wirtschaft
Entress selbst kann vielfältige Berufs-Erfahrungen in der Energie-Wirtschaft vorweisen: Nach dem Studium der Physik an der Universität Tübingen arbeitete er beim Zentrum für Sonnen-Energie und Wasserstoff-Forschung sowie bei der Deutschen Forschungsanstalt für Luft und Raumfahrt auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Bei den Stadtwerken Ulm war er viele Jahre für das Referat „Grundsatzfragen Energietechnik“ und den Ausbau der dezentralen Energie-Erzeugung zuständig. Zuletzt – seit 2008 – war Entress als Leiter der Hauptabteilung Energie-Wirtschaft und Prokurist bei der Energie-Versorgung Filstal GmbH in Göppingen verantwortlich für die Abteilungen Vertrieb, Planung, Elektrotechnik und IT sowie für den Energiehandel. Gleichzeitig übernahm Jörg Entress die Geschäftsführung der Contracting-Tochter Rationelle Energie Süd GmbH.
„Der Bezug zur Praxis ist wichtig“
Neben seiner Professur an der Hochschule Biberach wird er für die Contracting-Tochter auch weiterhin tätig sein. Denn der Bezug zur Praxis sei wichtig, so Entress. Die Entwicklung in der Energiewirtschaft sei „sehr dynamisch“ und „die Gefahr groß, von den aktuellen Themen abgekoppelt zu werden“. Von der Verbindung von Professur und Praxis erwartet Entress „eine gegenseitige Befruchtung für innovative Themen“ in Lehre und Forschung. Die Verbindungen, die er in die Energie-Wirtschaft aufgebaut hat, will Prof. Entress der Hochschule Biberach eröffnen: „Ein Netzwerk als Brücke in die Praxis für die Studierenden.“
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