Alb-Donau | 14.09.2011

Wiedenmann GmbH investiert wieder in den beruflichen Nachwuchs, Foto: Wiedenmann GmbH
Der Maschinenbauer Wiedenmann aus Rammingen bei Ulm investiert wieder in den beruflichen Nachwuchs. Fünf junge Leute starteten ihre Karriere bei dem Hersteller von Spezialgeräten für Rasenpflege, Schmutz-Beseitigung und Winterdienst.
Eine betriebliche Ausbildung im Mittelstand gilt als gute Berufs-Entscheidung. Relevantes Wissen wird praxisnah in kurzer Zeit vermittelt. Die Theorie ist überschaubar und eine Vergütung gibt es obendrauf. "Für mich eine ideale Kombination", schwärmt Franzisca Häußler. Die 17jährige will in drei Jahren ihren Abschluss als Industrie-Kauffrau machen. "Bis dahin habe ich alle Betriebs-Bereiche kennengelernt", freut sich das aufgeweckte Mädel aus Öllingen. "Dann entscheidet sich, welche Richtung ich einschlagen werde". Denselben Berufsweg hat Tom Kräutle gewählt: "Die vielfältigen Einsatz-Möglichkeiten und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben mich gereizt". Sogleich ihre bevorzugte Fachrichtung gewählt haben Sergej Baban und Florian Mannes. Als Fachkraft für Lagerlogistik sowie Feinwerk-Mechaniker wollen sie "mit den Händen schaffen".
Gute Zukunfts-Aussichten bei Wiedenmann
Läuft alles gut, haben die vier glänzende Zukunfts-Aussichten bei Wiedenmann. Das Unternehmen gilt als einer der weltweit führenden Hersteller der Branche. Rund 30 Millionen Euro setzt der 1964 gegründete Familienbetrieb mit 230 Beschäftigen einschließlich seines Werks in Ungarn um. Drei Viertel der Produktion gehen ins Ausland. Allein im letzten Jahr legte der Betrieb um 24 Prozent im Umsatz zu. "Für unsere Expansion suchen wir ständig Nachwuchskräfte, die vorankommen wollen", bestätigt Geschäftsführer Uwe Wiedenmann.
Duales Studium mit Wiedenmann
Das hört Christian Weisheit gern. Der 21jährige hat sich für eine Kombination aus betrieblicher Ausbildung und Studium entschieden. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim bietet ihm diese noch recht seltene Option zusammen mit Wiedenmann. "Bereits nach drei Jahren schließe ich das Bachelor-Studium ab", spekuliert Weisheit. "Als Maschinenbauer habe ich dann kürzer und praxisnäher studiert als andere". Mit Wiedenmann hätte er auch ein Duales Studium mit Schwerpunkt BWL-Industrie oder Wirtschafts-Ingenieurwesen wählen können. Dafür ist Wiedenmann ebenfalls zugelassen. "Wir wollen über diese Schiene künftig hoch qualifizierte Mitarbeiter gewinnen", verrät Uwe Wiedenmann. Wer möchte, könne sich jederzeit bewerben - eine von Weisheit geprägte Entscheidung.
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