IHK/Tourismusverband

Marketingkonzept für die Schwäbische Alb

Alb-Donau | 13.07.2010

Marketingkonzept für die Schwäbische Alb
Marketingkonzept für die Schwäbische Alb; Quelle: http://www.schwaebischealb.de/

Eine bessere Vermarktung der Schwäbischen Alb und eine stärkere Einbindung von Hoteliers, Gastronomen und von anderen Anbietern touristischer Leistungen – das fordern die IHKs entlang der Schwäbischen Alb. Sie drängen auf eine schnelle Umsetzung des Marketingkonzepts des „Schwäbische Alb Tourismusverbands“.

Die fünf IHKs (Ulm, Bodensee-Oberschwaben, Ostwürttemberg, Reutlingen, Schwarzwald-Baar-Heuberg) haben ein gemeinsames Positionspapier zum Tourismus auf der Schwäbischen Alb erarbeitet. Sie fordern in zehn Empfehlungen eine bessere Vermarktung, einen einheitlichen Außenauftritt von Tourismusverbänden und –unternehmen.

Auch die Bündelung der vorhandenen Ressourcen und des Budgets spielen eine Rolle. Mit dem neuen Marketingkonzept hat der „Schwäbische Alb Tourismusverband“ einen wichtigen Schritt zur besseren Vermarktung getan. Jetzt ist es wichtig, dass es schnell umgesetzt wird.

Dritte Tourismus-„Hochburg“

Das Ziel: die Schwäbische Alb zur dritten großen Tourismus-Destination in Baden-Württemberg neben dem Schwarzwald und dem Bodensee zu entwickeln. Mit einer Bündelung der Mittel kann man mehr Aufmerksamkeit erreichen. Dadurch steigen die Besucher- und Übernachtungszahlen. Der letzten Tourismusbericht des Statistischen Landesamtes attestierte 2.200 Übernachtung je 1.000 Einwohner - eine derzeit nur unterdurchschnittliche touristische Bedeutung der Schwäbischen Alb.

Unternehmen einbinden

Mit ihren zehn Empfehlungen will die Wirtschaft beitragen, das Reiseziel Schwäbische Alb erfolgreicher zu machen. „Dazu müssen die Unternehmen, die mit ihren Angeboten für die Wohlfühlatmosphäre und die Begeisterung der Gäste sorgen, stärker als bisher eingebunden werden“, fordert IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle „Die Betriebe sind nah dran und wissen aus erster Hand, was sich die Kunden wünschen.“ Die Wirtschaft verlangt nach strategischen Weichenstellungen: Unter anderem soll die politische Einflussnahme auf die Festlegung der Leitlinien begrenzt werden. Das operative Geschäft sollte nicht mehr in den Kommunen und Verwaltungen geleistet, sondern unabhängigen Tourismusmanagern übertragen werden.

Diskussion mit der Politik

Das Positionspapier Tourismus geht in diesen Tagen allen Bürgermeistern und Landräten zu, die Mitglieder im Tourismusverband Schwäbische Alb sind. Es soll Ausgangspunkt einer intensiven Diskussion zur Weiterentwicklung der Tourismusdestination Schwäbische Alb sein. „Die Wirtschaft ist dazu bereit“, sagt Sälzle.
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